Kompost-Bike Service

Das Kompost-Bike ist ein Fahrrad mit elektrisch betriebenem Fahrradanhänger mit einer Zugkraft bis zu 200 kg. Damit sammeln wir organische Abfälle in Karlsruhe ein und verwandeln sie in fruchtbare Komposterde. Dein organischer Abfall wird auf diese Weise wertvoller Nährboden für städtische Gärten und gesunde und frische Nahrungsmittel.

Wie funktioniert's?

Ablauf

1

Erstgespräch

Wir kommen in deinen Gastronomie-Betrieb und schauen bei einem unverbindlichen Erstgespräch, wie sich die Sammlung und Abholung am besten in deine Betriebsabläufe integriert.

2

Testphase

In einer 4-wöchigen, kostenfreien Testphase kannst du den Kompost-Bike Service ausprobieren. Hierbei klären sich noch die ganz praktischen Fragen.

3

Service-Vertrag

Du willst weiter dabei sein und unterzeichnest einen Vertrag, der die Leistung, die Kosten und die Zahlungsart per Lastschrift oder auf Rechnung verbindlich macht.

4

Abholung

Die regelmäßige Abholung ist jetzt gebührenpflichtig. Wir finanzieren unseren Kompost-Bike-Fahrer und die regelmäßige Kompost-Bike-Wartung für reibungslose und sichere Abläufe.

Ansprechpartnerin

Carmen Donet Garcia
Fon: 0721 94 54 54 54
Mail: kompost-bike@urbanegaerten.org

Preistabelle

Für den Kompost-Bike Service berechnen wir eine Grundgebühr von 9,00 € zzgl. 19% USt. pro wöchentliche Abholung. In der Grundgebühr enthalten sind zwei Behälter mit je 25 Liter Fassungsvolumen. Werden mehr Behälter pro Abholung benötigt, werden die Kosten wie folgt berechnet:

Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlich benötigter Anzahl an Behältern am Ende des Monats. Der Abrechnungszeitraum ist monatlich. Für die Behälter fällt ein Pfandwert von einmalig insgesamt 30,00 € an.

Compost is hot!

Wir kennen uns mit Kompostierprozessen aus und wissen, worauf es ankommt. Deine Abfälle sind bei uns gut aufgehoben. In Karlsruher Stadtgärten verwandeln wir sie innerhalb eines Jahres zu fruchtbarer Gartenerde. Diese kommt den gemeinnützigen Gartenprojekten vor Ort zugute.

Was darf in die Kompost-Bike Kiste?

Diese Abfälle sammeln wir GANZ VIEL ein:

  • rohe oder gekochte Gemüsereste
  • Kaffeefilter und Kaffeesatz, Teesatz
  • Laub
  • Rasenschnitt
  • Pflanzenreste und Unkraut
  • Häckselgut (Baum- und Heckenschnitt)
  • Erde (z.B. aus alten Pflanzentöpfen)
  • Braunpappereste, Kartons (unbeschichtet und nur mit schwarzer Schrift)
  • Nägel und Haare (unbehandelt)
  • Tiermist (nur von Vegetariern wie Hase, Huhn etc.)
  • Stoffreste aus (Bio)-Baumwolle
  • Eierschalen
Eine Zeichnung mit Resten von einem Apfel, Spinat, einer Zwiebel, Kaffeesatz und einer Eierschale.

Diese sammeln wir GANZ WENIG ein:

  • Citrusschalen
  • Teigwaren (Brot, Reis, etc)
  • Milchprodukte (Käse, Joghurt)
  • Fischreste
  • Stark verarbeitete, gesüßte oder gewürzteSpeisereste
  • Verschimmelte Speisereste
  • Holzasche und Grillkohle (nur "Bio"-Holzkohle)
  • Fette
Eine Zeichnung von einem Stück Kuchen, einer Zitrone, einem Fisch, Brot und Kohleresten.

Am besten NICHT:

  • Knochen
  • Kranke Pflanzenreste (Pilzbefall, bei Läusebefall egal)
Die Zeichnung eines Knochens.

AUF GAR KEINEN FALL:

  • Plastik (auch kein Bioplastik)
  • Metall
  • Glas
  • Putzmittel
  • Chlorgebleichtes Papier (Küchenrolle)
  • Mit Chemikalien verarbeitete Stoffe
  • Bauschutt
  • Kunstfasern, Nylon etc.
Eine Zeichnung, die ein zerbrochenes Glas, eine Gabel und eine Flasche mit Totenkopf darauf zeigt.

Und ganz nebenbei

  • produzieren wir städtische Erde, bauen damit Boden auf und vermehren die Biodiversität
  • entwickeln wir aus vermeintlichen Abfällen neue Produkte
  • formen wie globale wirtschaftliche Einbahnstraßen zu lokal funktionierenden Kreislaufsystemen um